Nachhaltige Entwicklung im volkswirtschaftlichen Unterricht

Nachhaltigkeitsstrategien: Ökoeffizienz - Konsistenz - Suffizienz - Opulenz

Ökonomie ist die Lehre von der Ordnung (gr.: nomos) des Hauses (gr.: oikos). Im Gegensatz zur Ökologie (Wissen um das Haus) handelt es sich nicht um eine Naturwissenschaft mit unveränderlichen Gesetzmäßigkeiten, sondern um eine Sozialwissenschaft bezüglich menschgemachten Ordnungen. Insofern sind auch verschiedenartige Wirtschaftssysteme denkbar – schlussendlich unterscheiden sich alle nationalen Volkswirtschaften in ihrer rechtlichen Verfasstheit, obwohl heute fast alle Staaten eine Form der Marktordnung haben. Das Experiment der staatlich organisierten Zentralverwaltungswirtschaft, wie sie in den Staaten sowjetischer oder chinesischer Einflusssphäre zu finden war, ist gescheitert. Gescheitert – da sind sich die Wirtschaftshistoriker relativ einig – insbesondere an der fehlenden Effizienz.

Effizienz:

Man muss in der VWL zwei Bedeutungen des Begriffs “Effizienz” unterscheiden:

1) Effizienz im wertfreien, definitorischen Sinne:
    Effizienz = Verhältnis zwischen Output (Nutzen/Ertrag) und Input (Aufwand/Kosten) eines Prozesses

Anhand der Effizienz lassen sich somit verschiedene Prozesse vergleichen. Es ist der Prozess am effizientesten, der den größten Effizienz-Wert aufweist.

2) Effizienz im wertenden Sinne als Eigenschaft des Marktes schlechthin – Anhänger der freien Marktwirtschaft argumentieren gerne in der Richtung, dass freie Märkte immer “effizient” sind. Gemeint ist dann, dass die Güterallokation (-zuteilung) durch keine andere Zuteilungsmethode mehr Wohlfahrt erzeugt als durch die Marktallokation im freien Spiel von Angebot und Nachfrage. Man spricht auch vom “Pareto-Optimum” oder der “Pareto-Effizienz” (kein Marktteilnehmer kann durch weiteren Gütertausch besser gestellt werden, ohne dass ein anderer auf Nutzen verzichten muss).

Das Kriterium der Effizienz gilt als eines der wichtigsten, wenn es um die gesellschaftliche und politische Rechtfertigung von Marktlösungen geht. Die vermeintliche Pareto-Effizienz von Marktlösungen bewirkt eine moralische Überlegenheit gegenüber staatlichen Eingriffen in den Preisbildungsprozess – zumal der Effizienzmarkthypothese von Eugene Fama folgend alle verfügbaren Informationen über den betreffenden Markt in den Preis eingehen.

Nun ist die Pareto-Effizienz ein reines Theroriekonstrukt. Denn die Voraussetzung eines vollkommenen Marktes (homogene Güter, kein Vorliegen persönlicher, räumlicher oder zeitlicher Präferenzen seitens der Marktteilnehmer, vollständige Markttransparenz, vollständige Konkurrenz und unendlich schnelle Reaktionszeit der Marktteilnehmer) sind in der Praxis genauso wenig gegeben wie die Charaktereigenschaften eines Homo Oeconomicus bei den Marktteilnehmern. Insofern lässt sich für den real existierenden Markt niemals beweisen, dass weniger staatliche Eingriffe in das Marktgeschehen die gesamtwirtschaftliche Wohlfahrt steigern.

Zudem fasst Steve Keen in seinem Buch “Debunking Economics” die Theroriekritik an den neoklassischen Postulaten zusammen und kommt zu dem Ergebnis, dass sich sogar bei Annahme von vollkommenen Märkten eine Pareto-Effizienz nicht nachweisen lässt – die gemachten Annahmen widersprechen sich.

Dennoch hält sich in der öffentlichen Debatte (und in vielen Bildungseinrichtungen) der Mythos des “effizienten Marktes” – insbesondere seit dem Zusammenbruch der sozialistischen Zentralplanwirtschaften glaubt man, die Geschichte habe die Effizienz der freien oder sozialen Marktwirtschaft bewiesen. Doch kann dies so nicht behauptet werden. Was die Geschichte bewiesen hat, ist, dass Marktwirtschaften (in denen im Unterschied dezentral geplant wird) effizienter als Zentralplanwirtschaften sind – im Sinne der wertneutralen Definition unter 1). Jedoch kann nicht von einer (Pareto-)Effizienz im Sinne von 2) ausgegangen werden.

Öko-Effizienz

Die moralische Überlegenheit des Marktes entwickelte im 18. Jahrhundert Adam Smith, der schottische Moralphilosoph, auf den sich die Volkswirtschaftslehre bis heute beruft. Doch nicht erst in den letzten Jahrzehnten kamen Zweifel daran auf. Bereits 1912 stellte Arthur Cecil Pigou das Konzept einer Pigou-Steuer zur Internalisierung von “externalisierten” Umweltschäden vor. Das klassische Beispiel von Pigou war der Funkenflug der Dampflokomotiven um die Jahrhundertwende. Jene Funken steckten bisweilen an die Bahnlinie angrenzende Felder in Brand. Es handelt sich um die sogenannten “externen Effekte” oder “Externalitäten”, welche in der Preiskalkulation der Bahngesellschaften nicht vorkommen. Die Kosten dafür trugen die Farmer und nicht die wahren Verantwortlichen. Die Fahrkarten konnten so günstiger bleiben als dies bei verursachungsgerechter Zurechnung der Kosten der Fall wäre. Pigou schlug die Erhebung einer Steuer in Höhe der Schäden pro Fahrkarte vor. Das Aufkommen der Steuer könnte dann an die eigentlichen Geschädigten, die Farmer zurückgegeben werden. Diese sogenannte “Pigou-Steuer” ist zur Ursprungsidee aller modernen Ökosteuerkonzepte geworden.(1)

Angenommen die Angebotskurve repräsentiert die gesellschaftlichen Grenzkosten der Produktion weiterer Einheiten Bahntickets. Es handelt sich um private Grenzkosten (PGK), da der private Anbieter die Kosten bei seiner Kalkulation berücksichtigt. Die Emissionsgrenzkosten (EGK) (verursacht durch externe Effekte) hingegen gehen nicht in die Kalkulation ein und werden daher der Gesellschaft oder einzelnen Mitgliedern derselben (z.B. den Farmern) aufgebürdet. Die gesamten sozialen Grenzkosten (SGK) ergeben sich als Summe von PGK und EGK. Ein öko-effizientes Optimum ergibt sich im Schnittpunkt von SGK-Angebotskurve und Nachfragekurve. t* ist die zu erhebende Pigou-Steuer (welche bei vollkommener Markttransparenz im Voraus gesellschaftlich optimal berechnet wurde). Anstatt der gesellschaftlich suboptimalen Marktgleichgewichtsmenge X¹ wird die geringere Menge des Gutes (Bahntickets) X* angeboten – das anfallende Steueraufkommen kann an die Farmer zurückverteilt werden.  (Diese Ausführungen basieren auf dem neoklassischen Verlauf von Angebot und Nachfrage – aber unter Berücksichtigung der Kritik der postautistischen Bewegung gemäß Kapitel Fundamentalkritik verändert sich die vorstehende Logik nicht substanziell.)

Eine weitere öko-effiziente Vorgehensweise wäre die Ausgabe von Emissionszertifikaten in Höhe des gesellschaftlich optimalen (öko-effizienten) Emissionsniveaus. Emissionszertifkate erlauben dem Emittenten, in der Höhe der erworbenen Zertifikate externe Effekte zu produzieren. Dabei sind sie sogar handelbar: Emittenten mit höheren Vermeidungskosten könnten die Zertifikate an Emittenten mit geringeren Vermeidungskosten verkaufen. Das gewährleistet, dass – entgegen der ordnungspolitischen Lösung – das Emissionsniveau möglichst kostengünstig erreicht wird: Diejenigen Emittenten mit zu hohen Vermeidungskosten kaufen sich Zertifikate und vermeiden Kosten (die sie ja in die Produkten einkalkulieren müssten); diejenigen Emittenten mit geringeren Vermeidungskosten (für die gleiche Menge an Emissionen) führen die Maßnahmen zur Vermeidung durch (und kalkulieren sie wiederum in die Preise ein) – jedoch sind die Maßnahmen für sie kostengünstiger als der Kauf von Emissionszertifkaten.

Das öko-effiziente Emissionsniveau bemisst sich nach folgender Grafik:

Man unterstellt fallende Grenzvermeidungskosten: je höher das anvisierte Emissionsniveau desto geringer die Grenzvermeidungskosten. Umgekehrt steigen die Grenzschäden mit jeder zusätzlich emittierten Einheit (überproportional – ökologische System- und damit Kostensprünge sind in diesem Modell nicht vorgesehen). Im Schnittpunkt der Kurven ergibt sich das “kostenoptimale” Emissionsniveau – in allen Emissionsniveaus unterhalb dieses Punktes übersteigen die Vermeidungskosten der letzten Einheit die davon verursachten Schäden, so dass ihre Vermeidung nicht lohnt; in allen Emissionsniveaus oberhalb des Punktes sind die Schäden so groß, dass die Vermeidung und Anvisierung eines niedrigeren Niveaus anzustreben ist.

Auch beim Begriff der “Öko-Effizienz” muss von der wertneutralen und wertenden Definition ausgegangen werden. Wertneutral stellt Öko-Effizienz lediglich das Verhältnis aus wirtschaftlichem Wert eines Produktes zum Einfluss bzw. Auswirkungen auf die Umwelt dar.(2) Wertend im ideologischen Sinne wird der Begriff, wenn umweltökonomisch die “Pareto-Öko-Effizienz” der um externe Effekte korrigierten Marktlösung postuliert wird. Behalten wir bei der Theorie um Pigou-Steuern oder Emissionszertifikate im Auge, dass die wissenschaftliche Disziplin der Umweltökonomik (im Gegensatz etwa zur Ökologischen Ökonomik mit den Hauptvertretern Robert Costanza und Herman Daly) die Methoden und Grundannahmen der Neoklassik teilt: mathematische und grafische Modelle von Nutzenmaximierung, Marktgleichgewicht und Wohlfahrtsmaximierung.

Trotz der fortwährenden Dominanz der Neoklassik ist nun das Eingeständnis, dass die Voraussetzungen zur Bestimmung wohlfahrtsoptimierender Steuersätze oder Emissionsniveaus nie gegeben sein werden, auf Nachhaken auch unter Mainstream-Ökonomen ein “Give-away” – sogar wenn marktradikalen Empfehlungen gemäß überhaupt keine staatlichen Eingriffe mehr stattfänden. Und so entwickelten die amerikanischen Ökonomen William Baumol und Wallace Oates mit dem Standard-Price-Ansatz ein Modell, das ähnlich der Pigou-Steuer funktioniert, jedoch keine ökologische Effizienz mehr zum Ziel hat. Denn mit keinem Modell der Welt lassen sich die wahren ökologischen/sozialen Kosten einer Wirtschaftsaktivität berechnen. Um nun der Wirtschaftspolitik eine ökonomische Fundierung zu geben betrachtet der Standard-Preis-Ansatz die Umwelt als Gemeingut, das der Staat gegen ihre Übernutzung besteuern sollte – allerdings um den Preis der Aufgabe der Öko-Effizienz und damit der Rückkehr zur klassischen Kosteneffizienz. Wobei jedoch (zurecht) angenommen werden kann, dass bei vorsichtiger Setzung von Umweltsteuern die gesamtgesellschaftliche Wohlfahrt eher positiv beeinflusst wird und durch fortwährende Anpassung der Steuersätze noch gesteigert werden kann (siehe auch Kapitel Steuern).(3)

Lösen wir uns von der Neoklassik und der ihr angelehnten Umweltökonomik, so kommt auch die wertneutrale Definition von Öko-Effizienz wieder in den Blick. Es existiert dann weder theoretisch noch praktisch ein (Pareto-)Optimum der Effizienz, sondern lediglich die Möglichkeit die vorliegende Öko-Effizienz (im Sinne des Materialinputs pro Outputeinheit) zu steigern. Öko-Effizienz wird dann zum Synonym der Ressourcenproduktivität bzw. der Energieproduktivität (um die es im Zuge der Debatte um den Klimawandel immer öfter geht, siehe das entsprechende Kapitel zur Produktivität).

Wirtschaftspolitik und Umweltforschung in Deutschland schreiben sich die Steigerung der Öko-Effizienz besonders groß auf die Fahnen ihrer Nachhaltigkeitsstrategien. Der Reiz dieser Strategie beruht darin, dass sie sich sowohl mit den sowieso üblichen Effizienzanstrengungen der Unternehmen als auch dem Wunsch nach weiterem Wirtschaftswachstum seitens der Politik vereinbar scheint. Zu beachten ist jedoch, dass das Resultat erhöhter Öko-Effizienz in einem Kontinuum zwischen zwei Fällen liegen kann (siehe unten stehende Abbildung, Download als pdf hier):





Rebound-Effekte

Die Realität zeigt jedoch, dass eine Steigerung der sogenannten Öko-Effizienz zu wenig anderen Ergebnissen führt als die übliche im ökonomischen Wettbewerbsprozess erzeugte Effizienzsteigerung. Der in der Grafik zuletzt dargestellte Fall der Vervierfachung der Produktion bei vervierfachter Ressourcenproduktivität ist offenbar die Regel. Man spricht von “Rebound-Effekten”, wenn Einsparungen durch effizientere Technologien durch vermehrte Nutzung und Konsum überkompensiert werden. Die Materialeinsparung führt nämlich auch zu einer Kostensenkung und somit zu einer an den Endverbraucher weitergegebenen Preissenkung, die wiederum einen erhöhten Konsum auslöst.

Der Rebound-Effekt besagt, dass Einsparungen, die z.B. durch effizientere Technologien entstehen, durch vermehrtere Nutzung und Konsum stets überkompensiert werden. So ist durch effizientere Ressourcennutzung bisher noch selten eine Umweltentlastung entstanden. Vielmehr wurden durch die effektivere Nutzung Produkte und Serviceleistungen erst zu günstigen Preisen möglich, was die Konsumspirale weiter beschleunigt hat.(4)


Der Ökologische Rucksack

Um die Öko-Effizienz von Produkten messbar zu machen wurde am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie Mitte der 90er Jahre das Konzept des "ökologischen Rucksacks" entwickelt. Der „ökologische Rucksack“ ist definiert als die Summe aller natürlichen Rohmaterialien von der Gewinnung bis zum verfügbaren Werkstoff oder zum dienstleistungsfähigen Produkt in Tonnen Natur pro Tonne Produkt, abzüglich dem Eigengewicht des Werkstoffes oder Produktes selbst. Der Materialeinsatz wird dabei definiert als die absolute Menge an Rohstoffen, die in der gesamten „Lebenszeit“ des Produktes bewegt werden bzw. für die Erbringung einer Dienstleistung notwendig sind (MIPS - Material Input per Service Unit). Diese Stoffe hängen quasi als „Rucksack“ an jedem Gut.(5)



Dazu werden alle Prozessschritte vom Produkt zurück zum Rohstoff verfolgt. Dabei gewinnt man Informationen über die Produktionsketten und eingesetzten Materialien, aber auch über die geographische Herkunft aller eingesetzten Teile. Der Begriff wird für den Vergleich gleichwertiger Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen genutzt.

Das Gewicht einer Mausefalle sagt wenig darüber aus, wieviel Holz aus dem Wald geholt werden musste, um das Brettchen zu schneiden. Und das Gewicht der Stahlfeder gibt keine Auskunft über den Abraum, welcher aus seinem geologisch gewachsenen Platz bewegt werden musste, um das Erz verfügbar zu machen, wieviel Transport nötig war und wie viele natürliche Ressourcen für den Bau der Hochöfen für die Stahlgewinnung nötig war. Man kann aber alle Prozessschritte von der Mausefalle zurück zu dem Punkt verfolgen, an dem die natürlichen Rohmaterialien ursprünglich gewonnen wurden. Man kann diesen Weg „materiell“ zurückverfolgen, also die Prozessketten aufrollen. Man kann ihn zusätzlich auch „geographisch“ nachvollziehen, also fragen, aus welchem Land oder aus welcher Gegend die einzelnen Materialien kommen. Der „ökologische Rucksack“ ist definiert als die Summe aller benötigten natürlichen Rohmaterialien von der Gewinnung bis zum verfügbaren Werkstoff oder zum dienstleistungsfähigen Produkt in Tonnen Natur pro Tonne Produkt, abzüglich dem Eigengewicht des Werkstoffes oder Produktes selbst.

Das Gleiche gilt auch für Dienstleistungen: Ein Besuch beim Arzt, eine Beratung in der Verbraucherzentrale – immer sind Transportmittel (Auto, Bus, Bahn), Arbeitsgeräte (Diagnoseapparate, Computer) und andere materielle Dinge im Spiel, die mit den Rohstoffströmen verbunden sind. Auch Dienstleistungen tragen daher ökologische Rucksäcke.



Betrachten wir einmal den Weg einer ganz normalen Jeans.(6) Hauptanbaugebiete für Baumwolle sind die USA, China, Pakistan, Indien und Usbekistan; dem Rohstoff wird weltweit eine Anbaufläche so groß wie ganz Deutschland, geopfert. Baumwollpflanzen brauchen extrem viel Wasser (der Aralsee, an den Usbekistan grenzt, ist deshalb fast leer gepumpt). Außerdem müssen sie vor Schädlingen geschützt werden: Zehn Prozent des weltweiten Pestizid- und Düngemittelverbrauchs gehen auf das Konto der Baumwolle.
Die Rohbaumwolle kommt per Schiff nach Deutschland, hier werden die Fasern gesponnen und veredelt: Dabei wird Energie verbraucht und noch einmal sehr viel Wasser eingesetzt. Mithilfe von umweltbelastenden Chemikalien färbt man den Jeansstoff, verleiht ihm Glanz und Weichheit.
Und weiter: Zum Nähen der Hose wird der Stoff in Niedriglohnländer transportiert, etwa nach Tunesien; dorthin gelangen nach einem ebenfalls weiten Weg auch die Knöpfe, die Reißverschlüsse und das Nähgarn. Eingepackt in Kunststofffolie, werden die Jeans wieder nach Deutschland verschifft und auf die Läden verteilt. Nach dem Verkauf geht es weiter: Die Hose wird unter Einsatz von Energie, Wasser und Reinigungsmitteln x-mal gewaschen, schließlich weggeworfen oder in die Altkleidersammlung gegeben.
Rechnet man den gesamten Ressourcen- und Energieaufwand zusammen, ergibt sich für die 600 Gramm leichte Jeans ein ökologischer Rucksack von 32 Kilogramm – und darin sind die durchschnittlich verbrauchten 8000 Liter Wasser noch gar nicht enthalten.
Größer ist der Rucksack beim Auto. Es besteht zum größten Teil aus Stahl – die Rohstoffe dafür sind Eisenerz, Kohle und Kalk. Zum Erzabbau werden Wälder abgeholzt, Flüsse umgeleitet, Erde abgetragen und Maschinen eingesetzt, die unter anderem Benzin verbrauchen. Für die anderen Bestandteile des Autos – etwa die Reifen aus Gummi, den Katalysator aus Platin, die Armaturen aus Kunststoff – werden ebenfalls Tonnen von Material bewegt.

Download Arbeitsblatt Ökologischer Fußabdruck - Ökologischer Rucksack

Mit dem Ansatz des ökologischen Rucksackes kann keine absolute Aussage über die Umweltwirkung der Prozesse gemacht werden, wohl aber ein Vergleich zwischen verschiedenen Wegen zu einem Produkt oder einer Dienstleistung. Gleichfalls sagt der ökologische Rucksack nichts über soziale Aspekte der Arbeit, gesundheitliche Gefahren, Naturverträglichkeit der eingesetzten Materialien oder Sicherheitsaspekte aus.


Konsistenz (Öko-Effektivität - Cradle-to-Cradle - Total Beauty Design):

Den umgekehrten Weg zur Betrachtung Ökologischer Rucksäcke gehen der deutsche Chemiker Michael Braungart und der amerikanische Produktdesigner William McDonough. Die Kritik am Konzept der Rucksäcke sowie der prinzipiellen Steigerung der ökologischen Effizienz zielt insbesondere auf die Natur- und Gesundheitsverträglichkeit der eingesetzten Materialien, wenn einseitig die Öko-Effizienz gesteigert werden soll. Viele der Kunst-, Dämmstoffe mögen zwar Energie sparen, sind aber bei Rückgabe in Naturkreisläufe nicht oder nur unzureichend abbaubar und reichern sich über die Nahrungskette auch zum Schaden des Menschen an. Michael Braungart: “Menschen sind die einzigen Lebewesen, die Müll machen. Wenn wir so intelligent wären wie die Ameisen, dann hätten wir kein Überbevölkerungsproblem. Die Biomasse der Ameisen ist etwa vier Mal größer als die der Menschen. Der Kalorienverbrauch aller Ameisen entspricht dem von etwa dreißig Milliarden Menschen.”(7)



Ameisen leben perfekt eingepasst in ökologischen Systemen und verarbeiten nur Stoffe aus der Natur – alle Abfälle werden in die Natur zurückgegeben und dienen ihrerseits als Nahrung für andere Organismen: “Abfall ist Nahrung.”

Für den Menschen gilt dies nur eingeschränkt. Durch technologische Innovation sind eine Vielzahl von neuen Materialien und Produkten entstanden, die den Komfort erhöhen und erst die industrielle Entwicklung ermöglicht haben. Doch das Problem liegt in der Vermischung der Systeme: biologisch nicht verwertbare Stoffe gelangen in die natürlichen Kreisläufe und schädigen oder zerstören diese. Das geschieht sogar an Stellen, die dem Laien niemals auffallen würden: Bei jedem Spaziergang mit herkömmlichen Straßenschuhen gelangt chromhaltiger Sohlenabrieb in die natürliche Umwelt und führt dort mittelfristig zu Schädigungen.(8) Die Langfristschäden durch die Omnipräsenz von Kunststoffen gelangen der Öffentlichkeit gerade erst ins Bewusstsein: viele Kunststoffe benötigen 500 Jahre, um in der Natur wieder abgebaut zu werden. Das Resultat ist ein globale Verbreitung von Kunststoffpartikeln, die dem österreichischen Filmemacher Werner Boote zu seinem Dokumentarfilm
Plastic Planet veranlasst hat. Darin konstatiert er, dass mittlerweile das Verhältnis von Kunststoffpartikeln zu Plankton in weiten Teilen der Weltmeere 6:1 oder mehr beträgt. Immer mehr Fische verenden, weil sie anstelle des lebensnotwendigen Planktons Plastik fressen. Sogar in menschlichem Blut ist Plastik inzwischen nachweisbar – Bisphenol-A, ein Kunststoff, der im Zuge des weltweiten “Siegeszuges” der PET-Getränkeflasche Verbreitung findet, steht in Verdacht, Unfruchtbarkeit zu erzeugen.(9)
Daher muss das Ziel sein, das Industriesystem und die von ihm erzeugten Produkte umzugestalten, so dass nach Möglichkeit keine “technischen Stoffe” mehr in die Naturkreisläufe gelangen – sie können weiterhin zum Einsatz kommen, wenn ihr Recyceln und Wiederverwenden für neue Produkte gewährleistet ist.



Braungart kritisiert die einseitige Fokussierung der deutschen Politik und wissenschaftlichen Politikberatung auf Öko-Effizienz. Er plädiert stattdessen für den Begriff "Öko-Effektivität" und nimmt die Natur als Vorbild: "Die Natur produziert seit Jahrmillionen völlig uneffizient, aber effektiv. Ein Kirschbaum bringt Tausende von Blüten und Früchten hervor, ohne die Umwelt zu belasten. Im Gegenteil: sobald sie zu Boden fallen, werden sie zu Nährstoffen für Tiere, Pflanzen und Boden in der Umgebung."(10)

Braungart und McDonough kooperieren bereits seit Jahren mit zahlreichen Unternehmen im In- und Ausland. Ein Beispiel für ein vollständig kompostierbares Produkt ist das T-Shirt, das von einem deutschen Textilhersteller produziert wird:(11)



Aus Baumwolle werden Rohstoffe für die Textilindustrie hergestellt. Deren gänzlich aus naturverträglichen Stoffen gefertigtes T-Shirt kann nach seinem Gebrauch kompostiert werden und bildet neuen Humus, auf dem wiederum Baumwolle oder andere Naturprodukte gedeihen können.

Ein Beispiel für ein vollständig im technischen Nährstoffkreislauf zirkulierendes Produkt ist der Bürostuhl eines amerikanischen Büromöbelherstellers:



Der Stuhl wird nach seiner Produktion und Verwendung durch den Endverbraucher wieder vom Hersteller übernommen und in seine Bestandteile zerlegt. Diese werden teils wiederverwendet, teils chemisch neu aufbereitet.

Braungart und McDonough sprechen auch gerne von der “nächsten industriellen Revolution”. Michael Braungart: „Wir müssen alles, was wir sehen, neu erfinden.” Und in der Tat birgt das Konzept (bei flankierender politischer Förderung) ungeahnte Potentiale für neue Produkte, Gewinne und Arbeitsplätze im Produktentwicklungs-, -herstellungs- und -verwertungssektor. Dass Braungarts Konzept tatsächlich immer weitere Kreise unter innovativen Unternehmen zieht, zeigt der hoffnungsvolle Dokumentarfilm "Nie mehr Müll - Leben ohne Abfall".

Ein wenig schade sind die Verwirrungen auf Grund des Begriffsdschungels in diesem Zusammenhang. In den 80er und 90er Jahren waren ähnliche Ideen schon unter dem Banner der Kreislaufwirtschaft diskutiert worden. Braungart / McDonough sprachen ihrerseits zunächst von “Öko-Effektivität”. Inzwischen setzen die Entwickler eher auf das bildhaftere “Cradle-to-Cradle”-Konzept (von der Wiege zurück zur Wiege) oder “Total Beauty Design”(12) – umfassende Schönheit, weil nicht nur das Produkt visuell und von der naturverträglichen Materialbeschaffenheit überzeugen soll, sondern auch der Arbeiter bei der Herstellung geschützt wird – es werden schlichtweg weniger gesundheitsgefährdende Stoffe verwendet.
Andere Umweltforscher favorisieren den Begriff “Konsistenz” als Ergänzung zur Öko-Effizienz (und der unten zu diskutierenden “Suffizienz”). In der Konsistenz-Strategie liegt der Fokus auf der Vereinbarkeit von Natur und Technik
(13), also im weitesten Sinne die Idee der Öko-Effektivität.
Die Begriffsverwirrung mag auch an den unvereinbaren Positionen der Hauptvertreter liegen: Braungart betont die Öko-Effektivität als ausschließliches Gegenkonzept zur Öko-Effizienz. Den Dreiklang Öko-Effizienz (Dematerialisierung)-Konsistenz (Naturverträglichkeit)-Suffizienz (Selbstbegrenzung) löst er eindeutig zu Gunsten der Konsistenz auf. Er spart nicht mit Kritik an der vorherrschenden Öko-Effizienz, die er als unnatürlich betrachtet (“Die Natur spart nicht.”) und Suffizienz als antiquierte und überflüssige Verzichtsideologie. Anhänger der Öko-Effizienz wie das Umweltbundesamt oder das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie bescheinigen der Konsistenz-Strategie zwar Zukunftspotential, für die Lösung der drängendsten Probleme (etwa dem Klimawandel) käme man aber um eine öko-effiziente als näher am aktuellen Industriesystem verankerte Strategie sowie Suffizienz nicht herum.
“Alle drei Wege sind unverzichtbar.”(13)

Ein Kurzfilm aus der ZDF-Dokumentation Akte E stellt in schlüssiger Weise den Konflikt zwischen öko-effizienten Energiespartechnologien und der Cradle-to-Cradle-Kreislaufwirtschaft dar. Amory Lovins vom Rocky Mountains Institute und Michael Braungart stellen ihre Ideen in einem filmischen Duell gegenüber.
YouTube-Link zum Film
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Suffizienz / Opulenz



Ameisenhaufen im Hintergarten können für Jung und Alt ein willkommenes Beobachtungsspektakel sein. Fast schon zur Meditation eignet sich das scheinbar chaotische Gewusel von bis zu einer Million Ameisen, die für die Versorgung der Königin und ihrer Brut Sorge und Futter tragen. Doch einmal jährlich heißt es Vorsicht! Besser alle Fenster schließen. Denn wenn der Flugtag für die geschlechtsreifen Königinnen und Männchen gekommen ist, wimmelt auch die Luft vor fliegenden Ameisen.

Bekanntlich sind diese Ameisen nicht auf fliegende Untersätze wie der Mensch angewiesen. Nicht auszumalen, wenn auch jene Spezies auf kerosinsteuerbefreite Flugzeuge zurückgreifen würde, wenn es zum Zwecke der Gründung neuer Staaten auf Welterkundung geht. Oder wenn gar die Abermillionen Arbeitsameisen ebenfalls in Airbussen nach Mallorca fliegen würden.

Vielleicht gäbe es keine Forderung nach Suffizienz, wenn lediglich die Carolines, Victorias, Williams und Willem-Alexanders der Welt mit ihren jeweiligen Bräuten und Bräutigamen alle Jubeljahre hier und da die Lüfte bevölkern würden (und sich dabei wie die Ameisen zum Liebesspiel sogar den digitalen Stielaugen der Paparazzi entziehen könnten).
Doch die Zeiten, dass nur die Blaublütigen und Reichen sich die Welt von oben betrachten konnten, sind lange vorbei. Ob eine dergestalte Selbstbegrenzung mit Demokratie und Selbstverwirklichungsgesellschaft zu vereinbaren ist?

Ähnliches erhoffen sich jedenfalls Vertreter der Suffizienz-Strategie. Durch “moral suasion” oder marktwirtschaftliche Preisanreize regen sie eine Hinwendung der Menschen zu einer Art immateriellen Wohlstand anstelle des Ex-und-Hopp, des weihnachtlichen Konsumwahns und des Pferdestärkenwettlaufs an. Ähnlich wie der Gründervater der Umweltbewegung E.F. Schumacher Anfang der 70er Jahre betonen sie das “Small is beautiful” oder “Weniger ist mehr”, das “Gut leben statt viel haben”, das “Genießen statt Verbrauchen”. In der aktuellen Studie des Wuppertal Instituts “Zukunftsfähiges Deutschland II” werden gerade die Vorteile des “guten Lebens” eines dematerialisierten Lebensstils (
“Opulenz(15)) hervorgehoben und der Verzichtsideologie der 70er Jahre eine Absage erteilt(16):

  • Mehr Zeit für Familie und Freude durch kürzere Arbeitszeiten
  • Mehr Muße und weniger Hektik durch Entschleunigung
  • Mehr Einbindung und gelungene Beziehungen durch lokale und regionale (Versorgungs-)Netzwerke (Leihzentren, Tauschringe)
  • Mehr innere Unabhängigkeit durch die Abkehr von materiellen Statussymbolen
  • Mehr Orientierung in der immer unübersichtlicher werdenden Warenwelt

Dass für diese Aspekte des postmodernen “guten Lebens” durchaus einer beträchtlichen gesellschaftlichen Nachfrage gegenüber stehen, zeigt etwa der Erfolg der Reihe “Simplify Your Life”: Die Philosophie der Vereinfachung und Selbstbegrenzung ist in Buchform über 2 Millionen mal verkauft worden und ist auch in einer Vielzahl anderer Medien seit einigen Jahren omnipräsent. Hinter der Idee stecken der evangelische Pfarrer Werner Tiki Küstenmacher und seine Frau Marion, ebenfalls Theologin – vielleicht kein Zufall, dass viele der mit dem Konzept verkauften Ideen aus spirituellen Sinnzusammenhängen weltweiter Religionen stammen.
Die geringe Korrelation von materiellem Konsum und Glück belegen auch die meisten Studien zur “Glücksforschung” (siehe Kapitel VGR). Insofern könnte die Suffizienz-Strategie durchaus auf gesellschaftliche Gegenliebe stoßen. Allerdings sollte diese Erwartung mit Vorsicht genossen werden. Konsum- und Lebensstil-Plateaus der Marktforschung weisen jener Werthaltung (Sozialökologisches Milieu) lediglich eine Nischenbedeutung von 7% zu(17).


Die gute Nachricht der Öko-Effektivitäts-Betrachtung: Wenn die Lebenserhaltungssysteme und Produkte in Kreisläufen organisiert und umgestaltet würden, würden sich womöglich die Diskussion um Überbevölkerung erledigen. Die Erde produziert so viele nachwachsende Rohstoffe, dass rund 20-30 Milliarden Menschen auf der Erde leben könnten. Angesichts der Überproduktion in vielen Bereichen ist heute schon klar, dass Hunger und Armut in den meisten Fällen auch etwas mit einem Organisations- und Verteilungsproblem zu tun haben.

Nichtsdestotrotz unterscheiden sich die Lebensstile von Ameisen und Menschen beträchtlich, nicht nur in Hinblick auf die Einbettung in natürliche Kreisläufe. Und obwohl auch fliegende Ameisen auf der Erde zu finden sind, so ist ihre Technologie und der Umfang ihrer Aktivitäten immer noch im Rahmen der Naturverträglichkeit. Gott sei Dank sind sie noch nicht auf die Idee gekommen, Flugzeuge nach menschlichem Bauplan zu erstellen. Fliegende Menschen sind schlichtweg auch deshalb ein Problem, weil diese Aktivität ein solches Ausmaß angenommen hat, das jede Belastbarkeit der Ökosysteme sprengt.

Wie Michael Braungart oben feststellt, verbrauchen Ameisen zwar Kalorien wie 30 Milliarden Menschen, aber damit meint er lediglich die Kalorien der Nahrung. Doch der ökologische Fußabdruck (siehe Kapitel VGR) der Menschen beträgt ein Vielfaches dessen der kleinen Insekten.

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(1) Krebs, Carsten und Reyche, Danyel: Ökologische Steuerreform - Die neue Mehrzweckwaffe?
(erschienen in: Der deutsche Steuerstaat in der Finanzkrise, Politische Bildung, 2/98, 23-38) http://www.netcity.de/oekosteuer/blaetter2_98_b.htm
Grafik aus: www.poweron.ch/upload/cms/user/611bungUmweltpolitik.pdf, S.5

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96koeffizienz http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96koeffizienz

(3) Sven Rudolph: Verordnen, Besteuern oder Handeln? http://www.ivwl.uni-kassel.de/nutzinger/uoek_ss09/6_funktionsweise.pdf

(4) www.umweltdatenbank.de/lexikon/rebound_effekt.htm

(5) Grafik aus: Baedeker, Carolin / Kalff, Michael / Welfens, Maria J.: "Mips für Kids - Zukunftsfähige Konsum- und Lebensstile als Unterrichtsprojekt". München 2002, S. 29.

(6) Grafik aus: Baedeker, Carolin / Kalff, Michael / Welfens, Maria J.: "Mips für Kids - Zukunftsfähige Konsum- und Lebensstile als Unterrichtsprojekt". München 2002, S. 24.

(7) Können wir unsere Erde retten, Herr Braungart? www.faz.net/s/RubBE163169B4324E24BA92AAEB5BDEF0DA/Doc~EC1206E57C6C64234BCADDC63BD27BF6F~ATpl~Ecommon~Scontent.html

(8) Braungart, Michael / McDonough, William: Einfach intelligent produzieren. 2003, S. 30f.

(9) www.plastic-planet.de/www.plastic-planet.de/

(10) Die Klugheit des Kirschbaums. In: Berliner Zeitung vom 26.6.2004.
www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2004/0626/magazinmagazinmagazin/0001/index.html

(11) Grafiken aus: www.epea.com/deutsch/produkte/produktfallstudien.htm

(12) Braungart, Michael: “Lektion Airbus.” In: TAZ vom 11.7.2008. www.epea.com/documents/08_07_11%20TAZ_Lektion%20Airbus.pdf

(13) www.umdenken.de/index,id,438,selid,2042,istext,1.html

(14) Linz, Manfred: “Weder Mangel noch Überfluss – Über Suffizienz und Suffizienzforschung.” Wuppertal Paper 145, Juli 2004, S. 27. www.zappo-berlin.de/content/zappopedia/pub_docs/WP145.pdf

(15) "Opulenz"-Begriff nach Luks, Fred: Endlich im Endlichen - Oder: Warum die Rettung der Welt Ironie und Großzügigkeit erfordert. Marburg, Metropolis Verlag, 2010, S. 134. 

(16) Sachs, Wolfgang: "Ökologischer Wohlstand", sowie: Kopatz, Michael: "Wohlstand neu entdecken." In: Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt - Ein Anstoß zu einer gesellschaftlichen Debatte. Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. S. 216ff sowie S. 595ff.

(17) Grafik aus: http://www.steinbauer-strategie.de/wp-content/uploads/2010/09/Die_Sinus-Milieus_in_Deutschland_2010.jpg